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Fethiye :

 

Die Stadt steht an der Stelle des lykischen Telmessos, dessen Anfänge bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen. Neueren Forschungen zufolge war dieser Ort bereits früher, vermutlich schon ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. bewohnt.

 

Die Stadt wurde zu Ehren des 1914 in der Nähe von Damaskus umgekommenen ersten türkischen Militärpiloten Fethi von Meğri in Fethiye umbenannt. 1924 verließen die griechischen Bewohner im Rahmen des Vertrags von Lausanne das Gebiet und ließen sich in Griechenland nieder, vor allem im Ort Nea Makri in Ostattika.

 

Fethiye ist für die Bauern der fruchtbaren Umgebung das wichtigste Einkaufs- und Versorgungszentrum. Von hier aus bestehen rund um die Uhr Busverbindungen zu allen wichtigen Städten des Landes (u. a. Istanbul, Ankara, Izmir und Antalya). Der internationale Flughafen Dalaman ist in ca. 45 Minuten zu erreichen.

 

Es gibt einige Gewerbegebiete und hunderte kleiner Werkstätten, aber kaum Industrie.

 

Der Tourismus bildet den Hauptwirtschaftszweig.

 

Der berühmte, in einer Bucht gelegene weiße Sandstrand Ölüdeniz mit dem türkisblauen Meer ist 14 km vom Stadtzentrum entfernt. Am östlichen Ende dieser von Bergen umgebenen Bucht erhebt sich der Baba Dağı (Vaterberg) mit seinen 1969 m direkt aus dem Meer. Fethiye selbst bietet nur am Strand von Çalış Bademöglichkeiten.

 

Der alttürkische und teilweise noch antike Stadtkern, der trotz zahlreicher, zum Teil schwerer Erdbeben noch erstaunlich gut erhalten war, wurde bei dem Erdbeben 1957 größtenteils zerstört.

 

Oberhalb der Eski Cami (alte Moschee) ist die Altstadt mit ihren engen, gewundenen Gassen und Treppen sowie den typischen Eckhäusern jedoch noch weitgehend erhalten. In Fethiye gibt es außer einem kleinen Museum noch ein großes traditionelles Hamam, welches die Erdbeben überstanden hat.

 

Sehenswert sind hier die lykischen Felsengräber direkt oberhalb des Ortes in einer steilen Felswand mit dem bekannten Tempelgrab des Amyntas. An der Ruine der im 15. Jahrhundert von Rittern des Rhodischen Johanniterordens mit Unterstützung der Genueser erbauten Johanniterburg ist teilweise gut zu erkennen, dass Reste einer weit älteren Bebauung mit einbezogen wurden. Wieder sehenswert sind nach der Ausgrabung die Ruinen des hellenistischen Theaters, das bis zu dem Beben 1856 noch recht gut erhalten war. Steinblöcke des Theaters sind bei der Zerstörung durch das Erdbeben bis in den ca. 70 m entfernten Hafen gerollt und in dem flachen Becken zu sehen. Das verschüttete Theater wurde in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre von Archäologen der Universität Istanbul freigelegt.

 

Ganz wunderbar Einkaufen läßt sich in den Gässchen der Altstadt, unmittelbar hinter dem Hafen, an dem man hervorragend einkehren kann.

 

Besonders beliebt ist übrigens der Fischmarkt. Sie können sich hier frischen Fisch kaufen, der dann direkt in den umliegenden Restaurants kostenlos zubereitet wird. Sie zahlen lediglich Getränke oder Beilagen.